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Bewerbung abgegeben

Veröffentlichungsdatum02.07.2024Lesedauer3 Minuten
Übergabe der Bewerbung für die LA2028

Übergaben die Einreichunterlagen offiziell an das Land Niederösterreich (von links): Bürgermeister Christian Laister, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeisterin Helga Rosenmayer (Gmünd), Bürgermeister Rainer Hirschmann (Litschau).

Zehn Gemeinden entlang der Waldviertelbahn

 Bewerbung für die Landesausstellung 2028 an das Land Niederösterreich abgegeben.

Mit dem Thema „Wasser.Land.Leben“ wollen die zehn Gemeinden Bad Großpertholz, Brand- Nagelberg, Gmünd, Groß Gerungs, Großdietmanns, Langschlag, Litschau, St. Martin, Unserfrau-Altweitra und Weitra die NÖ Landesausstellung 2028 in die Bezirkshauptstadt Gmünd und damit das Obere Waldviertel holen. Nun wurde die Bewerbung offiziell an Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und das Land Niederösterreich übergeben.

Das Gmünder Palmenhaus soll bis zum Jahr 2028 saniert und erweitert werden und damit ausgehend vom historischen Altstadtzentrum Gmünds die ganze Region miteinander verbinden. Gmünds Bürgermeisterin Helga Rosenmayer: „Wir wollen ein Gesamterlebnis schaffen – mit der Waldviertelbahn als Verbindungslinie.“ Die inhaltliche Ausrichtung einer Landesausstellung ist eine Entscheidung des Landes Niederösterreich, jedoch bieten die Themen Wasserlandschaft und nachhaltiges Landleben großes Potenzial.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zur offiziellen Bewerbung: „Ich bedanke mich herzlich bei der Bewerberregion entlang der Waldviertelbahn. Das Land der 1.000 Teiche bietet sehr gute Voraussetzungen für die Ausrichtung und die Einreichunterlagen für die NÖLA 2028 werden von uns sorgfältig geprüft.“

Wie ein roter Faden ziehen sich entlang der Bahnstrecke kulturelle Highlights, Festivals, regionale Kulinarik, attraktive Ausflugsziele und die traditionsreiche Teichlandschaft. „Das alles wollen wir miteinander verbinden“, so Rosenmayer weiter.


Waldviertelbahn soll Region verbinden und Impulse ausstrahlen

Eine wichtige Bedeutung kommt in der Bewerbung neben den weiteren Gemeinden entlang der Waldviertelbahn den Kopfbahnhöfen Litschau und Groß Gerungs zu: Litschau gehört zu den Top- Kulturhotspots des Landes mit viel Expertise als Eventstandort, Groß Gerungs würde als Standort des größten Herz-Kreislauf-Zentrums in Österreich ein wichtiges Eingangstor für eine Landesausstellung darstellen.
 
Die Bürgermeister Rainer Hirschmann (Litschau) und Christian Laister (Groß Gerungs) ergänzen: „Unsere Städte sollen als Brückenpfeiler die vielen Highlights entlang der Strecke von Nord nach Süd, vom Gmünder bis in den Zwettler Bezirk miteinander verbinden. Die Landesausstellung 2028 soll damit zu einem echten Erlebnis werden.“

Durch Investitionen, der Einbeziehung der bestehenden Angebote und neue Konzepte und Ideen in den Gemeinden soll ein Turbo für die nachhaltige Regionalentwicklung gezündet werden. „Die ganze Region ist dabei am Zug, sich mit den bestehenden Angeboten aber auch mit neuen Ideen und Konzepten auf die Landesausstellung 2028 vorzubereiten. Das wird einen anhaltenden Impuls für die Regionalentwicklung im Oberen Waldviertel auslösen“, sagen die Bürgermeister von Gmünd, Litschau und Groß Gerungs und zeigen sich überzeugt, dass diese Effekte weit über die zehn Gemeinden entlang der Waldviertelbahn ausstrahlen werden.


Gmünds Standortvorteile würden „Green Event“ ermöglichen

Die NÖ Landesausstellung findet alle zwei Jahre statt, die nächste wird im Jahr 2026 unter dem Titel „Wunder Mensch“ in Amstetten-Mauer stattfinden. Das Waldviertel ist wieder 2028 am Zug – in einem Jahr, in dem Gmünd ein besonderer Standortvorteil zukommen könnte: Die 100.000- Einwohner-Stadt Budweis wird 2028 Kulturhauptstadt Europas und wäre auch per Schiene mit Gmünd bestens angebunden.

Wenn es um Mobilität und Erreichbarkeit geht, ist die Region im Fall eines Zuschlages also gut aufgestellt, wie die drei Bürgermeister betonen: „Gmünd hat hier als Bahnknotenpunkt zwischen Wien und Prag eine wirklich außerordentliche Lage. Die Besucher könnten aus beiden Richtungen bequem und ohne Auto mit dem Zug anreisen und anschließend mit der Waldviertelbahn die ganze Region erkunden. Eine Landesausstellung in Gmünd kann damit zu einem verkehrsmäßigen ‚Green Event‘ werden.“

In den kommenden Wochen und Monaten sollen Gespräche und die Vernetzung zwischen Kultur, Tourismus, Wirtschaft, Bildung und Wissenschaft innerhalb der Region fortgeführt werden. „Wir sind überzeugt, dass dieses Konzept der Zusammenarbeit im Oberen Waldviertel für die künftige Regionalentwicklung von großer Bedeutung sein wird“, so die drei Bürgermeister abschließend.