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Unwetter 2009

14 Einsätze innerhalb von 48 Stunden für die FF Groß Gerungs

Am Sonntag den 2.8.2009 kurz nach 20:00 erreichte eine Gewitterfront mit Starkregen die Region Groß Gerungs und setzte innerhalb einer Stunde mit mehr als 60 Liter  Niederschlag pro Quadratmeter die Region unter Wasser.

Während nach dem ersten stillen Alarm um 20:29 die Lage erkundet und Sandsäcke gefüllt wurden erfolgte nur wenige Minuten später um 20:39  ein Großalarm – B3 Dachstuhlbrand in Kottingnondorf - Reitern. Sogleich wurden die Einsatzkräfte umdirigiert und die beiden Tankwagen (TLF 4000 und TLF 2000) begaben sich nach Reitern.

Um 21:03 erfolgte die nächste Alarmierung zu Auspumparbeiten und Schutzmaßnahmen in Thail, durchgeführt mittels Schwerem Rüstfahrzeug (SRF) und Kleinlöschfahrzeug (KLF). Da in Reitern genügend Einsatzkräfte vor Ort waren wurde das TLF 2000 nach kurzer Zeit nach Groß Gerungs zurückgezogen. Kaum angekommen traf um 21:26 die nächste Sirenenalarmierung zu einem B3 Dachstuhlbrand in Etlas bei Arbesbach ein und das TLF 2000 fuhr gleich zum neuen Einsatzort.

Immer mehr Anrufe erreichten die Einsatzzentrale der Feuerwehr. TLF 4000 wurde auf dem Rückweg aus Reitern zur Beseitigung einen Baumes, der die Straße nach Mühlbach blockierte und anschließend zur Sicherung und Bergung eines Baggers, der in den Bach abzurutschen drohte, weitergeleitet. Das SRF musste nach dem Einsatz in Thail weiter nach Heinreichs um einen unter Wasser stehenden Stall auszupumpen. Doch damit waren die Einsätze noch nicht zu Ende – beim Freibad stand ein weiterer Keller unter Wasser.

Gleichzeitig wurden an exponierten Lagen Sandsäcke verlegt um weitere Überflutungen zu unterbinden. Um Mitternacht erfolgte der nächste Pumpeinsatz von TLF 4000 und KLF in St. Jakob /Haid. Erst um 02:30, nach 6 Stunden waren die mehr als 30 eingesetzten Feuerwehrkameraden und 6 Fahrzeuge eingerückt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

Am Montag von 8:00 bis 17:00 Uhr und am Dienstag Vormittag half die Feuerwehr bei Zielpunkt, Kläranlage, Hauptschule und Privatpersonen die Verschmutzungen des Unwetters zu beseitigen.

Fotos: Wagner Robert Text: Andreas SCHERNEY

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